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Vorwort

Digitale Investor Relations: Neue Generation macht Ernst

Die Europawahl hat sich als knallharter Realitäts-Check für die öffentliche Online-Kommunikation erwiesen: Sie ist das neueste Beispiel dafür, dass die Generation der 18- bis 30-Jährigen mit ihrer digitalen Wucht im Handumdrehen in der Lage ist, massive Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft anzustoßen und vor sich herzutreiben.

Und diese neue Generation hat nicht nur ihre Macht erkannt, sondern auch völlig andere Bedürfnisse als ihre weniger digitalen Vorgänger. Was heißt das nun für die Investor Relations und wie gut sind Konzerne auf die jüngeren Aktionäre vorbereitet? Halten sie, was sie in ihrer Kommunikation zur Digitalisierung versprechen und berücksichtigen sie dort die thematischen und technologischen Bedürfnisse der kommenden Shareholder?

 

Status quo IR: Verändert hat sich wenig

Diesen Fragen gehen wir im IR Benchmark 2019 nach und zeigen Ihnen, wie es um den Digitalisierungsgrad der IR-Arbeit in börsennotierten Unternehmen steht. Wie wir bereits in den Vorjahren festgestellt haben, mahlen die Mühlen in den IR-Abteilungen meist besonders langsam. Es fehlt einerseits an Budget und Ressourcen, andererseits scheint der Veränderungsdruck noch nicht in allen Köpfen der Verantwortlichen angekommen zu sein. Userfreundliche Funktionen, interaktive Dialogmöglichkeiten und mobile Features sind immer noch eine Seltenheit auf IR-Websites.

 

Alles dreht sich um den Nutzer

Es ist dringend an der Zeit, in den höchsten Gang zu schalten und die IR-Arbeit auf einen angemessenen technischen Stand zu bringen, bevor der digitale Zug samt künstlicher Intelligenz (KI) und den damit verbundenen neuen Technologien endgültig abgefahren ist.

Die Hauptfrage, die sich IR-Verantwortliche eigentlich kontinuierlich aufs Neue – aber jetzt erst recht – stellen müssen: Welche Bedürfnisse haben die User und wie erreiche ich sie mit meinen Inhalten? Es geht also um alle Facetten des Content-Marketings, das sich konsequent an den Nutzerbedürfnissen orientiert und sämtliche technischen Möglichkeiten der Distribution und des Dialogs strategisch ausschöpft. Wie gut das gelingt und wo sich die aktuell größten Baustellen befinden, stellen wir Ihnen in den folgenden Abschnitten vor.

Vier Faktoren der Digitalisierung

  • Grafik Digitalisierung

    Abb. Digitalisierung, in Anlehnung an DIE WIRTSCHAFT/K.-H. Land, 2018, www.neuland.de

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