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Inhalt & Design

Welche Information stellt das Unternehmen in welcher Form bereit?

Von herausragender Bedeutung für die IR-Zielgruppen sind ganz grundlegend die Informationen zum Unternehmen und seiner Strategie. Damit stößt Investor Relations auf das besondere Interesse und das Informationsbedürfnis der Stake- und Shareholder. Darum fragt NetFeds Kriterienkatalog für den IR Benchmark nach zahlreichen Angaben wie der Unternehmensvorstellung, dem Vorstand und Aufsichtsrat, Reden und Zitaten vom Topmanagement und der Aktionärsstruktur.

Digitalisierung bedeutet Transparenz: das Management ist immer auch der personalisierte Bürge für den Erfolg des Unternehmens und verlässliche Zahlen. Aber auf vielen IR-Websites bleiben Vorstand und Aufsichtsrat anonym. Geht es um die Mandate der Aufsichtsräte, hüllen sich fast drei Viertel der untersuchten IR-Websites in Schweigen. Da ist noch Luft nach oben!

 

Best Practices

  • BEST PRACTICE TELEKOM

    Die Telekom stellt ihre Vorstandsmitglieder ausführlich vor: Fotos, persönliche Daten und Werdegang vermitteln Interessenten zahlreiche Informationen.

  • BEST PRACTICE BASF

    Volle Transparenz: Chemiekonzern BASF stellt die Mitglieder des Aufsichtsrats umfassend vor.

Werden Vorstand und Aufsichtsrat mit Foto und Namen vorgestellt?

Info-Chart

  • Vorstand und Aufsichtsrat

Die IR-Website als Visitenkarte eines Unternehmens soll es ihren Besuchern so leicht wie möglich machen, an Informationen zu gelangen. Für einen userfreundlichen Auftritt ist es notwendig, wichtige Angaben nicht im Text zu verstecken. Um nicht überlesen zu werden, empfiehlt es sich daher, Kennzahlen wie Dividende, Marge etc. stets zu visualisieren und als Grafik zu veröffentlichen. So sollte auch die Aktionärsstruktur grafisch aufbereitet zu werden. Aber lediglich 59 % der IR-Websites stellen sie beispielsweise als Kuchendiagramm dar.

Best Practices

  • BEST PRACTICE DEUTSCHE EUROSHOP AG

    Die Shoppingcenter-AG Deutsche Euroshop bereitet die Struktur ihrer Aktionäre userfreundlich auf.

Digitalisierung bedeutet Zugang & Verfügbarkeit: digitales Reporting ist das Maß der Dinge, wenn es um Berichterstattung geht. Digitale Geschäftsberichte bieten:

  • massive Kosteneinsparungen bei Erstellung und Druck,
  • Wegfall von Porto und Verpackung,
  • zu jeder Zeit und von jedem Ort den mobilen Zugriff von allen Endgeräten,
  • Interaktivität und mehr Weiterverbreitungsmöglichkeiten der Inhalte.


Die Aufgabe von Unternehmen ist es, ihre Informationen aktiv zu ihren Stakeholdern zu transportieren und in den Formaten zu kommunizieren, die die Zielgruppe präferiert. Den Geschäftsbericht als das Herz der Finanzkommunikation stellen aber lediglich 38 % in HTML dar! Hier muss noch viel passieren, will IR den Anschluss an die laufende Digitalisierung und ihre mobil surfende Zielgruppe nicht verschlafen!

Best Practices

  • BEST PRACTICE DPDHL

    Digitale Berichterstattung, wie sie sein sollte: Die Deutsche Post DHL Group liefert Inhalte userfreundlich, schnell und ansprechend aufbereitet.

Digitalisierung bedeutet "Content is King": Erfolgreich ist, wer für seine Zielgruppen relevanten Inhalt userfreundlich aufbereitet. Nach jahrelanger intensiver Analyse von IR-Websites und unserer Arbeit für börsennotierte Unternehmen wissen wir, dass immer noch zu viele IR-Websites lediglich Informations-Ablagestellen sind: lakonisch werden PDF-Dateien und Pflichtangaben veröffentlicht, aber das Bedürfnis der Zielgruppe bleibt unbeachtet.

Storytelling ist nicht erst seit gestern DER Ansatz, um Aktionäre und Analysten zu überzeugen. Konkret geht es darum, Investment-Gründe zu liefern, Kennzahlen-Vergleiche zur Verfügung zu stellen, Dividenden-Auszahlungen zu visualisieren und mit einer ausformulierten Corporate / Equity Story zu überzeugen. Auch hier gibt es noch viel zu tun; hier müssen Etats geschaffen und eingesetzt werden.

Gründe für ein Investment werden etwa lediglich auf 15 % der IR-Websites und damit viel zu selten genannt. Dabei ist gerade die IR-Website das Zentrum der Investorenkommunikation, die das Ziel hat, potentielle Investoren zu erreichen. Ziel muss es sein, die Anteile des Unternehmens höchstmöglich zu verkaufen, um die Unternehmensfinanzierung zu sichern.

Info-Chart

  • CHART GRÜNDE FÜR INVESTMENT

Digitalisierung bedeutet Userfreundlichkeit: Websitebesucher sollten alle Informationen und Services vorfinden, die sie brauchen, um im Sinne des Unternehmens aktiv zu werden. Wenn Unternehmen beispielsweise wollen, dass Aktionäre und Analysten die Veranstaltungen wie Roadshows oder besuchen, sollte die Anmeldung so leicht wie möglich sein. Der Grad der Digitalisierung lässt sich leicht am Beispiel der Termine ausmachen. Darum haben wir überprüft, wie digital und userfreundlich das Event Management auf IR-Websites ist. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Termine bilden zwar 98 % aller Unternehmen auf der Website ab, aber

  • bei nur 50 % der IR-Seiten sind Kalendereinträge in einen Kalender importierbar.
  • lediglich 40 % der Unternehmen bieten zusätzliche Services (Erinnerung, Downloads etc.) zu einem Termin an.
  • bei 22 % gibt es einen Bereich zum vergangenen Capital Market Day.
  • nur 3 % der Unternehmen bieten im IR-Bereich einen Ansprechpartner für Termine.
  • keine IR-Website ermöglicht es Nutzern, sich für Termine anzumelden.


An dieser Stelle zeigt sich, dass IR-Abteilungen noch massiv gefordert sind, um ihre Website userfreundlich zu gestalten.

Best Practices

  • BEST PRACTICE HENKEL

    Henkel zeigt, wie Termine gemanaged werden: Erinnerungsfunktion, Teilbarkeit, ics-Import für Kalender und Warenkorbfunktion.

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